Artefakt mit Passwort schützen statt nur den Link zu verstecken
Stand:
Ein öffentlich geteiltes Artefakt sieht jeder, der den Link hat. Der Link ist lang und schwer zu erraten, aber das ist kein Schutz: Wer ihn weiterleitet, öffnet die Seite für alle. Wenn du steuern willst, wer hineinschaut, brauchst du ein Passwort.
Diesen Unterschied übersieht man leicht. „Nicht auffindbar“ und „geschützt“ sind zwei verschiedene Dinge. Ein Link landet in einem Chatverlauf, in einer weitergeleiteten Mail oder in der Zwischenablage, und von dort geht er weiter, ohne dass du davon erfährst.
So geht es
- Veröffentlich die Seite wie gewohnt.
- Öffne sie in der App unter „Meine Seiten“.
- Setz im Bereich Passwort eines. Vier bis vierundsechzig Zeichen. sharepa schlägt dir eines vor, wenn dir keines einfällt.

- Fertig. Besucher sehen jetzt zuerst ein Eingabefeld. Nach der richtigen Eingabe merkt sich ihr Browser das dreissig Tage, sie müssen es nicht bei jedem Aufruf tippen.
Du kannst das Passwort jederzeit ändern oder wieder entfernen. Änderst du es, müssen alle Besucher es neu eingeben. In der App siehst du das gesetzte Passwort, du musst es dir also nicht merken.
Was das kostet
Nichts, der Passwortschutz ist im Gratis-Plan enthalten.
Fragen
Wie sicher ist das?
Es hält Leute fern, die die Seite nicht sehen sollen, und es hält Suchmaschinen fern. Es ist kein Ersatz für eine richtige Anmeldung mit Benutzerkonten. Wer das Passwort kennt, sieht alles auf der Seite und kann es weitergeben. Leg deshalb nichts auf eine solche Seite, was wirklich geheim bleiben muss, etwa Zugangsdaten oder Gesundheitsdaten.
Kommt die Seite trotzdem zu Google?
Nein. Besucher ohne Passwort sehen nur das Eingabefeld, und das gilt auch für Suchmaschinen.
Kann ich mehreren Leuten verschiedene Passwörter geben?
Nein, es gibt genau ein Passwort pro Seite. Wenn du unterscheiden willst, wer was sieht, ist eine Seite mit Passwort das falsche Werkzeug, dann brauchst du eine Anwendung mit echten Benutzerkonten.
Was passiert, wenn jemand das Passwort rät?
sharepa lässt pro Seite und Absender nur fünf Versuche in der Minute zu. Ein systematisches Durchprobieren wird dadurch unbrauchbar langsam. Nimm trotzdem kein Wort, das man auf Anhieb tippt.
Sehe ich, wie oft jemand die Seite aufgeschlossen hat?
Ja. In der Statistik stehen die erfolgreichen und die gescheiterten Eingaben getrennt.